Nervöse Unruhezustände

Etwa jeder fünfte Erwachsene leidet unter Angst oder nervlicher Anspannung, weil er vom Alltag überfordert ist, unter Leistungsdruck steht oder die Doppelbelastung von Familie und Beruf zu viel ist. Ein durch Hektik und Stress geprägter Alltag ist für viele inzwischen Dauerzustand. Wer es nicht mehr schafft, den Kreislauf aus Nervosität, Stress und Anspannung mit Ruhephasen zu durchbrechen, gerät aus dem seelischen Gleichgewicht – nervöse Unruhezustände können zum ständigen Begleiter werden.

Wie erkenne ich nervöse Unruhezustände?

  • Sie schlafen schlecht ein oder wachen häufig nachts auf und können dann keinen Schlaf mehr finden
  • Tagsüber sind Sie müde und können sich schlecht konzentrieren
  • Sie gehen ungern zur Arbeit
  • Sie haben Angst vor Prüfungen, vorm Fliegen oder vor Vorträgen in der Öffentlichkeit (Lampenfieber)
  • Sie fühlen sich leicht unter Druck gesetzt und haben dann Schwierigkeiten, Sätze klar zu formulieren
  • In stressigen Situationen frieren oder zittern Sie und haben gleichzeitig Schweißausbrüche
  • Ihnen wird in stressigen Situationen schwindelig oder übel
  • Sie bekommen in stressigen Momenten plötzlich Herzrasen und möchten am liebsten fliehen
  • Sie haben erhöhten Blutdruck
  • Sie haben das Gefühl, sich nicht mehr richtig entspannen zu können – Ihre Gedanken kreisen ständig um ihre Aufgaben oder Probleme